BVB-Fanclub stellt die meisten Mitglieder beim Blutspendetermin

OLFEN. Der BVB liegt nicht nur in der Bundesligatabelle aktuell vor dem FC Schalke 04, auch der Fanclub Schwarz-Gelbe-Garde lag beim Blutspendetermin vor den Steverknappen.

 

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46 Spender kamen am Freitag mit einem schwarz-gelben Schal ins Haus Rena. 33 Spender waren Fans des FC Schalke 04. Insgesamt spendeten 111 Olfener an diesem Abend Blut.

„Mit dieser Zahl sind wir sehr zufrieden“, erklärte Lothar Schulte-Rummel, Geschäftsführer des DRK-Ortsvereins Olfen, im Gespräch mit der Redaktion. Hatte man im Vorfeld längere Wartezeiten befürchten, so sei alles sehr harmonisch und auch recht zügig verlaufen.

Zwölf Mitglieder des DRK-Ortsvereins unterstützten den Blutspendedienst, er war mit zwei Ärzten vor Ort, bei der Arbeit. Schulte-Rummel: „Ich möchte mich bei den Helfern, aber auch den vielen Spendern bedanken.“ Es zeige sich, dass solche besonderen Blutspendetermine immer gern angenommen würden. Für den Sieger werde man sich noch eine Überraschung einfallen lassen. Alle Spender erhielten einen Notizkalender für das neue Jahr.

Prinz und Johann

Die Fans der Vereine waren gut gelaunt. Schon wenige Minuten vor dem Beginn um 16.30 Uhr kamen die ersten Spender mit ihren Fanschals. Während sie auf eine freie Liege warteten, fachsimpelten sie über den bisherigen Saisonverlauf. Auf den Liegen lagen Fans des FC Bayern und des BVB nebeneinander. Nach der Spende saßen die Fans noch bei einem kleinen Imbiss zusammen. „Wir nehmen gern an diesem Blutspendetermin teil. Natürliche freue ich mich auch, dass wir diesmal die meisten Spender stellen konnten“, erklärte Willi Merten, Vorsitzender der Schwarz-Gelben Garde im Gespräch mit der Redaktion.

Ansgar Bünder, Prinz der KG Kitt, kam als BVB-Fan zur Blutspende. (RN-Foto Wolters)

 

Unter den Spendern waren auch Kitt-Prinz Ansgar Bünder und sein Johann Klaus Düllmann. Sie kamen aber nicht in Kitt-Kleidung, sondern als bekennende BVB-Fans hatten sie natürlich ihre schwarz-gelben Schals dabei. Auf den dritten Platz kamen die Fans von Borussia Mönchengladbach mit neun Spendern. Es folgten der FC Bayern (acht), SuS Olfen (sieben), der FC Köln (zwei) und Westfalia Vinnum mit einem Spender. Wie Lothar Schulte-Rummel erklärte, hatten fünf Spender keine Angaben zu einem Verein gemacht.

Quelle:

Theo.Wolters@mdhl.de

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